Die Sammlung Rathofer ist nach Einschätzung von Experten die größte private Sammlung von Faksimiles (originalgetreue und damit äußerst aufwändig und kostbar hergestellte Nachdrucke) überhaupt, keine kirchliche Bibliothek in der Bundesrepublik besitzt einen solch umfangreichen Faksimilebestand. Fachkundig betreut wird diese außergewöhnliche Sammlung von Schwester Maria Caritas Kreuzer, die selbst Schülerin Rathofers war. Für den Leiter der Bibliothek, Dr. Herbert Pohl, wurde die Bibliothek des Priesterseminars, die ohnehin schon die größte theologische Fachbibliothek im Bistum ist, durch diesen Bestand in ihrer Bedeutung als Forschungsbibliothek deutlich gestärkt. Auch in der Bibliothek selbst werden immer wieder Ausstellungen und Aktionen organisiert, so zum Beispiel im Jahr 2002 eine Ausstellung mit kostbaren Emaillearbeiten des Künstlerpfarrers Herrmann Mathes, deren Glanzstück die "Goldene Jahrhundert-Bibel" darstellte. Der Nachdruck wurde am 28. November 2003 in der Krypta des Speyerer Kaiserdomes vorgestellt. Leider ist die Auflage restlos ausverkauft, eine Neuauflage ist zur Zeit nicht geplant.
Viele der Originalhandschriften befinden sich heute in einem sehr gefährdeten Zustand. Die Zeit ihrer Verfügbarkeit ist abgelaufen, das Pergament wird brüchig, das Wenden eines von Säure zerfressenen Blattes genügt, um Stücke abbrechen zu lassen; die Schrift ist vom Roten Fraß bedroht, und die Buchstaben fallen bei Bewegung der Blätter seitenweise zerbröselt vom Pergament, das Original unwiederbringlich zerstörend. Viele Bibliotheken sind dazu übergegangen, ihre Originale nicht mehr auszuleihen. Selbst an den Heimatstandorten werden statt ihrer zunehmend Faksimiles gezeigt, wenn es sie gibt. Die "Très Riches Heures" sind noch nie auf einer Ausstellung gewesen, im Musée Condé in Chantilly liegen sie heute im Panzerschrank und statt ihrer wird das Faksimile gezeigt. Das gleiche gilt für das "Evangeliar Heinrichs des Löwen" in Wolfenbüttel. Der Tresor des Ausstellungsraums bietet in den Vitrinen das Faksimile zur Ansicht an. Das Original ist sehr empfindlich geworden. Das Umblättern eines Blattes bewirkt, dass die weiße Farbe, die Kreide, die auf den Seiten aufgetragen ist, abblättert, abbröckelt, man kann nichts dagegen tun. Die "Wiener Genesis", der Rest einer 92-blättrigen Handschrift, auf jeder Seite mit einem Bild geschmückt, ist zerstört. Kein Blatt hängt mehr am andern, die Silberschrift hat sich durch das Pergament gefressen und in jedem Blatt zahlreiche Fensterchen entstehen lassen. Die Blätter liegen zwischen Acrylscheiben in einem dunklen Stahlschrank, sie können nie mehr herausgenommen werden. Auch das "Schwarze Gebetbuch" ist kein Buch mehr, sondern ebenfalls in Einzelblätter auseinander genommen, völlig zerstört. Die schwarze Eisentinktur hat das Pergament mürbe gemacht und zerfressen. Die Beispiele lassen sich fortsetzen. Jeder Transport, jeder Einfall von Licht, jede Änderung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit schadet den Originalwerken unwiederbringlich. Wir haben heute die Technik, sie so nachbilden zu können, dass sie auf ein bis zwei Meter Entfernung auch mit geübtem Auge vom Original nicht mehr unterschieden werden können. Um die mittelalterlichen Buchkleinodien überhaupt noch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, werden heute nicht nur Einzelfaksimiles ausgestellt, sondern ganze Faksimile-Ausstellungen veranstaltet. Faksimiles schonen nicht nur die unersetzlichen einmaligen Originale, deren Verfügbarkeit in vielen Fällen abgelaufen ist, sie ermöglichen vielmehr eine Verbreitung ihrer kultur-, geistes- und kunstgeschichtlichen Informationen in weite Bereiche der Wissenschaft und Forschung, der Bibliophilie und der interessierten Öffentlichkeit hinein, die anders nicht zu gewährleisten wäre. Mit ihrer Hilfe können imaginäre Bibliotheken zusammengestellt werden, die z. B. dem Forscher oder Liebhaber erlauben, Handschriften, die an den verschiedensten Orten der Welt aufbewahrt werden, nunmehr gleichzeitig unmittelbar neben- und miteinander zu vergleichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Werken z. B. eines bestimmten Skriptoriums bis in die Farbgebung hinein zu analysieren und für die Erkenntnis von Schulzusammenhängen fruchtbar zu machen. Nicht unerheblich ist auch die Tatsache, dass auf diese Weise die gleichen Handschriften zur selben Zeit von mehreren Forschern unterschiedlicher Disziplinen in der ganzen Welt untersucht und ihre Ergebnisse überprüft werden können. Zerstörung und Vernichtung von Originalen durch Katastrophen - Feuer, Wasser - und Kriege werden in ihren Auswirkungen abgeschwächt und gemindert, wenn es von ihnen Faksimiles, also Doppelgänger des Unersetzlichen gibt. Die getreue Dokumentation dieser "Schatzkammern des Geistes" in Form von Faksimiles ist eine kulturhistorische Aufgabe ersten Ranges, die gezielte und öffentliche Förderung verdiente. Johannes Rathofer aus: Begleitbuch zur Ausstellung "Juwele der Buchkunst" Faksimiles mittelalterlicher Bibel-Handschriften 18. Juli - 12. August 2003 Kaiserdom zu Speyer Das Mittelalter hat uns etwas Wunderbares geschenkt und hinterlassen: Die Kunst der Buchmalerei. Sie zeigt sich vor allem in der Fertigung von Bibelhandschriften. In wunderbaren Farben, kunstvoll geschrieben, sind sie Zeugnisse mittelalterlichen Denkens und Empfindens, geboren aus ehrfürchtiger Frömmigkeit. Auch heute noch faszinieren sie den Betrachter. Unsere Ausstellung präsentiert Faksimiles von fünfzehn Handschriften und eines Wiegendrucks, dazu Bildtafeln einzelner Buchseiten. Die Faksimiles sind originalgetreue Nachbildungen von Handschriften, deren Originale über die ganze Welt verstreut und der Öffentlichkeit selten oder gar nicht zugänglich sind. Zu sehen sind das älteste der erhaltenen Schmuckevangeliare, der syrische Rabbula-Codex (586), der armenische Codex Etschmiadzin, bedeutende irische Handschriften wie das Book of Kells und das Book of Lindisfarne, das Lorscher Evangeliar, das Goldene Evangelienbuch von Echternach, das Evangeliar Heinrichs des Löwen, hochmittelalterliche reine Bilderbibeln und sogenannte Armenbibeln sowie erste Übersetzungen in die deutsche Sprache in der Wenzelsbibel und der Kölner Bibel. Glanz und Schönheit der Miniaturen, goldene Buchstaben und Farbenpracht spiegeln die Würde des in der Bibel gefassten Wort Gottes. Dieses Wort sichtbar und lebendig werden zu lassen in farbenfrohen Bildern war den Künstlern heiliger Auftrag. Leihgeber und Konzeption: Siehe auch: Prof. Johannes Rathofer: Schatzkammern des Geistes Alte Catholische Geistliche Kirchengeseng auch in Processionen, Creutzgängen und Kirchfärten bey der H. Meß, Predig, lautet der Titel eines Buches, das in mehrfacher Hinsicht Geschichte geschrieben hat, das älteste Speyerer und auch Pfälzer Gesangbuch aus dem Jahre 1599. Sein Erscheinen fällt in eine Zeit, in der das Fortbestehen von Hochstift und Bistum Speyer aufs Höchste gefährdet schien. War das Bistum durch die Ausbreitung der Reformation, die Beschneidung der bischöflichen Rechte durch das Pfälzer Relgionsedikt von 1538 und des seit dem Augsburger Religionsfrieden herrschenden Grundsatzes „cuius regio, eius religio" faktisch bereits auf die Grenzen des Hochstiftes Speyer reduziert worden, so war es in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts offensichtliches Bestreben der pfälzischen Kurfürsten, dieses ihrem Territorium einzugliedern. Erst spät sammelten sich um den Domdekan Andreas von Oberstein, den Generalvikar Beatus Moses und den Weihbischof Heinrich Fabricius jene Reformkräfte, von denen dann unter der Regierung Bischof Eberhards von Dienheim die katholische Reform von Bistum und Hochstift auf der Basis der Beschlüsse des Konzils von Trient begonnen wurde. Zu diesen Reformkräften gehörte insbesondere auch der noch junge, erst seit 1567 in Speyer ansässige Orden der Jesuiten. Mit dem Speyerer Gesangbuch stand hierfür ein überaus wirkungsvolles Instrument zur Verfügung. Es steht am Ende einer Reihe von Reformpublikationen, deren erste die deutsche Übersetzung des „Kurtzen Catholischen Catechismus" von Georg Eder durch den damaligen Dompfarrer und späteren Weihbischof Heinrich Fabricius im Jahre 1570 darstellt. In dessen Vorrede wird gewünscht, „dass er auch den Kindern in den Schulen möchte vorgelesen werden". Auch das Gesangbuch von 1599, obschon vorrangig Diözesangesangbuch, ist ganz bewußt der „Jugend, Lateinischen und Teutschen Schulkindern" gewidmet, es ist also Gesang- und Schulbuch zugleich. Dieser zweiten Zielgruppe trug auch die neue Methode Rechnung, die Prosatexte des Katechismus in Liedform zu vermitteln. Sie basiert auf den Erfahrungen der Jesuiten, dass ein gesungener Lehrtext sich ungleich leichter einprägt. Wie die katechetische Anlage des Gesangbuches auf die Speyerer Jesuiten zurückzuführen ist, ebenso wird deren gestaltender Einfluß auch an anderer Stelle, etwa der Liedauswahl deutlich. Die „Werke der Barmherzigkeit" sind in doppelter Hinsicht dafür ein Beispiel. Als ursprüngliches Ordenskonzept und als Auszug des Katechismus des Petrus Canisius begegnen sie uns wieder in katechetischen Gesängen. Welche Resonanz diese praktisch-pastorale Konzeption des Speyerer Gesangbuches fand, läßt sich an den zahlreichen Neuauflagen ersehen: Bis 1625 erschienen weitere 11 Auflagen des Gesangbuches, davon 5 mit zum Teil umfangreichen Anhängen. Auch in Köln und den Nachbardiözesen Mainz und Trier fand das Gesangbuch Verbreitung. Das 1600 erschienene Konstanzer Gesangbuch lehnt sich stark an seine Konzeption an, das 1602 in Graz erschienene „Catholisch Gesangbuch" ist von ihm beeinflußt. Das Paderborner Gesangbuch von 1609 mit identischem Titel übernahm neben einigen Liedern den größten Teil der Speyerer Katechismusgesänge. Dieser verlegerische Erfolg, der das Speyerer Gesangbuch zum auflagen-stärksten des frühen 17. Jahrhunderts macht, ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass es sich um keine bibliophile Kostbarkeit handelt wie etwa die 1567 erschienenen „Geistliche(n) Lieder und Psalmen" Johann Leisentrits. Trotz einer beachtlichen Zahl von 159 Liedern auf 138 Melodien ist es auch nicht das umfangreichste Gesangbuch der Frühen Neuzeit. wohl aber das mit der höchsten Auflagenziffer, das zudem zahlreiche weitere Gesangbücher der Frühen Neuzeit beeinflusst hat. Wie ist es dann zu verstehen, dass von diesem Gesangbuch heute nur noch so wenige Exemplare erhalten sind, von der ersten Auflage 1599 weltweit nur noch 5 Stück? Die Erklärung ist einfach. Gerade weil es keine bibliophile Ausstattung besaß, Volks-Gesangbuch war, überdauerte es nicht als Kunstobjekt. Vielmehr wurde es intensivst genutzt und praktisch zer-lesen. Die bekannten noch vorhandenen Exemplare fanden sich deshalb alle weitab von dem Gebiet seiner ursprünglichen Verbreitung. Eine weitere Besonderheit ist zu erwähnen. Anders als andere katholische Gesangbücher des 16. Jahrhunderts mit einem ausgeprägten apologetischen, teils antiprotestantischen Affekt, fehlt dem Speyerer Gesangbuch jegliche konfessionelle Polemik. Zwar zeigt es eindeutig die katholischen Positionen in der Glaubensauseinandersetzung auf und will auch bewusst das katholische Liedgut sammeln, dennoch verzichtet es nicht auf Anleihen aus protestantischer Quelle. Das bekannteste Beispiel ist das Lied: „Es kam ein Engel hell und klar", heute besser bekannt unter dem Anfang der zweiten Strophe: „Vom Himmel hoch, da komm ich her", verfasst von Martin Luther. Luther, der hier auf die Melodie des Volksliedes „Aus fremden Landen komm ich her" dichtete, argumentierte, es solle der Teufel nicht alle schönen Lieder behalten. Und so vereint auch das Speyerer Gesangbuch alte und neue, eingängige Lieddichtungen. Neues, wie das Lied „Es kam ein Engel hell und klar" steht neben Altem, wie das Lied „Conditor almae siderum" aus dem 6. Jahrhundert, eines der wenigen Adventslieder im Speyerer Gesangbuch, das hier in einer deutschen Fassung vorliegt. Bekannt geworden ist das Speyerer Gesangbuch durch die erstmalige Überlieferung der Liedmelodie „Es ist ein Ros’ entsprungen". An anderer Stelle wird dieses Lied einmal „Das alt Catholisch Trierisch Christliedlein" genannt, und aus Trier stammt auch die erste erhaltene Überlieferung des Textes. Von Trierer Kartäusern nach Köln getragen machte dort wohl der ehemalige Kartäuser und Speyerer Weihbischof Heinrich Fabricius Bekanntschaft mit dem Lied, ein weiterer Hinweis auf seinen gestaltenden Einfluss. Der im Advent 2003 erschienene bibliophile Nachdruck des Gesangbuches, der von einem Kommentarband begleitet wird, ist vergriffen. Neu erschienen ist im April 2005 eine CD mit ausgewählten Stücken aus dem Gesangbuch, welche selbstverständlich in der Bibliothek ausleihbar ist. Eine nähere Beschreibung finden Sie hier.Kostbarkeiten der Vergangenheit
Der Wunsch, diese außergewöhnliche Sammlung der Öffentlichkeit vorzustellen, resultierte in der Ausstellung "Juwele der Buchkunst", die vom 11. November 2000 bis zum 11. Februar 2001 im Historischen Museum der Pfalz in Speyer präsentiert wurde und weithin große Anerkennung erfuhr. Im Jahr 2003 folgte die Ausstellung "Schau der Herrlichkeit : Faksimiles mittelalterlicher Bibel-Handschriften" an einem ganz besonderen und normalerweise nicht zugänglichen Ort, der Apsis des Kaiserdoms zu Speyer. Hier wurden in echt romanischer Atmosphäre Faksimiles aus bedeutenden Handschriften präsentiert.
Im Jahr 2002 gelang ein ganz besonderer "Coup": Beim Stöbern in den Online-Angeboten verschiedener Antiquare entdeckte Dr. Pohl eines der nur fünf weltweit erhaltenen Exemplare des ältesten pfälzischen Gesangbuches, das 1599 gedrucke "Alte Catholische Geistliche Kirchengeseng auff die fürnemste Feste". Die Bibliothek erwarb dieses besondere, für die Geschichte unseres Bistums äußerst bedeutende Werk. Es zeichnet sich dadurch aus, dass auf jede anti-protestantische Polemik verzichtet wird (was zu der damaligen Zeit eine Seltenheit war). Auf 500 Seiten enthält dieses Buch insgesamt 174 Kirchengesänge, darunter auch das bekannte Lied "Es ist ein Ros' entsprungen", das in diesem Gesangbuch zum ersten Mal überhaupt erscheint.
Man mag kaum glauben, dass dieses Original des Gesangbuches ausgerechnet zu dem Zeitpunkt auftauchte, als man sich entschlossen hatte, von einem der wenigen anderen Exemplare (das in Münster aufbewahrt wird) einen vorlagen-getreuen Nachdruck herzustellen. Das münsteraner Exemplar wurde in Speyer fachmännisch auseinander genommen und dann in Graz aufwändig Seite für Seite eingescannt und digitalisiert. Dann kam es für die Nachbearbeitung nach Speyer. Genau in dieser Zeit tauchte das bis dahin unbekannte Druckwerk auf - zu einem anderen Zeitpunkt wäre es kaum möglich gewesen, die beiden Bücher Seite für Seite zu vergleichen und zweifelsfrei festzustellen, dass das "neue" Buch tatsächlich aus der Erstauflage stammt. Ein wahrer Bibliothekskrimi!Faksimilebestand
Die Faksimiles mittelalterlicher Handschriften reproduzieren auf hohem technischen Niveau einmalige Originalwerke, die verschlossen in Bibliothekstresoren liegen. Unser Zugang zu diesen Werken beschränkt sich weitgehend auf Reproduktionen einzelner Seiten - in kunsthistorischen Publikationen oder als Postkarten, nie erreichen wir die Gesamtkunstwerke, die vielfach Glaubenszeugnisse unserer Vorfahren sind: unwiederbringliche Schätze der Buchmalerei, Zeugnisse des Geistes, der Geschichte, einer großen geistigen, schöpferischen Kraft des Abendlandes und der Christenheit.
Faksimiles mittelalterlicher Handschriften aus der Sammlung Prof. Rathofer
in der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminas St. German, Speyer
Historisches Museum der Pfalz, Speyer
12. November 2000 - 11. Februar 2001Schau der Herrlichkeit
Bamberger Apokalypse, fol. 1 r
Bibliothek des Priesterseminars
St. German - Diözesanbibliothek - in Speyer.
Die Exponate sind Teil der "Sammlung Prof. Johannes Rathofer"
Konzeption der Ausstellung: Sr. Maria Caritas KreuzerSpeyerer Gesangbuch
auff die fürnemste Feste
in Heusern, und auff dem Feld zu gebrauchen, sehr nützlich;
sampt einem Catechismo
Einband des Gesangbuches



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