Sankt Nikolaus statt Weihnachtsmann

 

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Der hl. Bischof Nikolaus von Myra ist nach der Gottesmutter Maria die wohl wichtigste und populärste Heiligenfigur, dessen Fest wir im Advent feiern. Insbesondere in Küstennähe und im Rheinland verehrt, wird sein Gedenktag mit zahlreichen Volksbräuchen begangen. Dazu zählt auch der Besuch des Heiligen am Abend oder Vorabend des Nikolaustages in den Familien und Gemeinden.

Zur Unterstützung dieses Brauchtums bietet die Bibliothek St. German zwei Nikolaustrachten zur Leihe an. Anders als beim kommerziellen Weihnachtsmann handelt es sich um Trachten, die den Heiligen als Bischof darstellen.

Diese Nikolaustrachten können für Veranstaltungen in Pfarreien, Schulen oder Altenheimen ausgeliehen werden.
Die Leihfrist beträgt 3 Tage, wir bitten um rechtzeitige Reservierungen.

Natürlich haben wir auch hilfreiche Bücher und Medien zum Thema Nikolaus, eine Übersicht finden Sie in unserem Katalog oder in der Auswahlliste zur Advents- und Weihnachtszeit.

 

 

Nik lila Albe

Reformation und Luther

LutherReformationReformation und Luther im ökumenischen Gespräch


Zum ersten Mal wird im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 an Luther in ökumenischer Offenheit erinnert. Ohne evangelische Heroisierung und ohne katholische Verdammung. Im Zentrum des Jahres steht ein gemeinsames Christusfest.

Der Vortrag von Oberkirchenrat i.R. Dr. Klaus Bümlein will die Wandlungen im historischen Lutherbild aufzeigen, aber vor allem dem nachspüren, wie Luthers Ansatz von der Barmherzigkeit und Gnade Gottes Christen heute inspirieren und zur Reform der Christenheit beitragen kann.

Zu diesem Vortrag am 25. Juli 2017, 18.30 Uhr, laden wir herzlich ein.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung aber notwendig.
Ihre Anmeldung wird erbeten unter der Telefonnummer 06232 603050 oder per eMail an: Bibliothek(at)Sankt-German-Speyer.de

Zur Namenswahl "Bibliothek St. German"

Der bekannte italienische Historiker und Schriftsteller Umberto Eco hat in seinem Vortrag "Die Bibliothek" ein Negativmodell einer Bibliothek gezeichnet, das Modell einer schlechten Bibliothek.

In ihr müsste(n) unter anderem

  • die Signaturen so beschaffen sein, dass man sie nicht korrekt abschreiben kann,
  • die Zeit zwischen Bestellung und Aushändigung eines Buches sehr lang sein,
  • die Fernleihe Monate dauern,
  • der Bibliothekar den Leser als Feind, als Nichtstuer und potentiellen Dieb betrachten,
  • die Auskunft unerreichbar und das Ausleihverfahren abschreckend sein,
  • die Öffnungszeiten so sein, dass sie mit den Arbeitszeiten der Leser zusammenfallen.
  • Es dürfe möglichst keinen Fotokopierer geben,
  • immer nur ein Buch auf einmal entliehen werden,
  • und ideal sei es schließlich, wenn der Benutzer die Bibliothek gar nicht erst betreten könne.

So gesehen, glauben wir, schon vieles besser und richtig gemacht zu haben:

  • Wir haben Sofortausleihe,
  • eine Ausleihe ohne Ausweise und Gebühren,
  • einen Scan- und Digitalisierungsservice;
  • eine Fernleihbestellung wird in der Regel in Wochenfrist erledigt,
  • unsere Bibliothek ist über Mittag und an Samstagen geöffnet,
  • und wir freuen uns über jeden Nutzer unserer Bibliothek.

Manches wäre noch zu verbessern.
Etwa der Name.
Um noch deutlicher zu machen, dass unsere Bibliothek wirklich allen Interessierten offen steht, haben wir sie umbenannt.
Aus der "Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars St. German" ist seit dem 1. September 2016 die "Bibliothek St. German" geworden.
Alles andere: Trägerschaft, Öffnungszeiten und Service, bleibt unverändert.

Es sei denn, Sie sagen uns, was wir noch besser machen können!

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